Spannung
Das Wochenende hat mir eine Pause gegönnt. Nein, nicht beim Schreiben, das mache ich gerne. Eine Kommentarlesepause.
Ich habe mit verschiedenen Leuten darüber gesprochen, ob ich auf die Kommentare auch einen Kommentar schreiben soll. Die Meinungen gingen auseinander. Manche Beiträge habe ich dann persönlich beantwortet soweit das möglich war. Ich finde es schade, dass manche LeserInnen vom Schlimmsten ausgehen. Und zum Beispiel denken, dass die Beiträge beinahe böswillig zu spät aufgeschaltet werden. Wäre doch etwas plump, damit Spannung erzeugen zu wollen. Die Aufschaltung erfolgt automatisch (ich bin kein Nachtmensch und bleibe nicht jeden Abend bis 00:03 auf), und da gibt's vielleicht mal eine Verzögerung oder einen Stau auf der Datenautobahn.
Zur Spannung: Natürlich ist es schwierig, mit jeder Folge Spannung zu erzeugen, zumal eine halbe A4-Seite sehr kurz ist. Und manchmal sind es Zwischenfolgen, in denen nicht viel passiert. Vielleicht ist der Begriff Folge etwas zu hoch gegriffen und nicht zu vergleichen mit der Folge einer Serie, Telenovela oder Soap, die meist mehrere kleine Geschichten beinhaltet.
Auch ist Nervengift kein Thriller. Er soll nicht Gift für die Nerven der Lesenden sein (auch nicht für meine), sondern es geht inhaltlich um eine Form von Nervengift.
Was mich ein wenig getroffen hat ist, dass man mir Konzeptlosigkeit vorwirft. Natürlich ist der Krimi nicht bis ins letzte Detail geplant. Ich möchte auch auf meiner Leserschaft eingehen können. Aber es ist nicht mein erster Krimi und ich weiss in etwa, was es braucht, um eine zusammenhängende Geschichte zu entwickeln.

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