Umfrage
Letztes Wochenende wurde bereits die zweite Poll geschaltet. Die Beteiligung war nicht schlecht. Die Reaktionen wie erwartet sehr unterschiedlich. Die einen mögen es, wenn sie mitentscheiden können, die anderen fürchten um die Geschichte. Ist es wirklich so, dass der Autorin die Ideen ausgegangen sind? Oder hat sie etwa gar kein Konzept im Kopf und muss nun die Leserinnen befragen?
Ich wollte das Internet als Medium noch stärker nutzen. Eigentlich hatte ich die Umfragen schon von Anfang an machen wollen (à la Sfax). Doch für einen Krimi, der von der Aufdeckung eines Falls lebt, ist das nicht sehr geeignet. Beim Schreiben kommen aber immer wieder kleinere Fragen. Soll sie jetzt das machen oder genau das Gegenteil? Diese Fragen beziehen sich meist auf die Nebenhandlung, die für den Verlauf des Hauptstrangs nicht so wichtig ist. Und hier möchte ich die UserInnen entscheiden lassen.
Was ich bis jetzt gelernt habe: Man kann es nie allen Recht machen. Deshalb sollte man es auch nicht versuchen.
Mitte letzter Woche habe ich die Kommentare beim Tagi abbestellt, das heisst, ich bekomme nun nicht mehr automatisch ein E-Mail, wenn jemand einen Kommentar schreibt. Diese Holschuld hat sich bis jetzt sehr bewährt.
Plane mit Stephan Pörtner, der im Tagblatt ein Fortsetzungskrimi schreibt, eine Lesung mit Diskussion zum Thema Fortsetzungsroman. Eine Moderation haben wir bereits, nun fehlt noch der geeignete Ort.

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