iPod
Mein iPod verträgt sich nicht mit O.s Computer und ich hab irgendwie keine Reserven mehr.
Der Online-Krimi «Nervengift» wird auf Tagesanzeiger.ch laufend publiziert, Tag für Tag, zwölf Wochen lang.
Start: 20. Februar 2006, Autorin: Sabina Altermatt
Brauche eine Pause. Doch einfach so, mittendrin? Wir beschliessen, dass Gertrud wenigstens über Ostern für ein paar Tage ins Tessin fährt.
Habe drei Lokale bezüglich unserer Lesung angefragt. Drei waren begeistert, von einem hab ich bis heute nichts gehört – vom Literaturhaus. War mehr als Scherz gedacht. Schliesslich sind Krimis keine Literatur. Mein Favorit wäre das El Lokal. Nicht nur, weil sie nichts für den Raum haben möchten. Sie liegen direkt gegenüber der Kantonspolizei. Dazwischen ist nur die Sihl.
Wenn nochmals jemand schreibt, dass er die Kommentare spannender findet, als meinen Krimi, schalte ich entweder die Kommentare ab oder schreibe nicht mehr weiter. Das habe ich A. gesagt. Er fand das keine gute Idee.
Heute hab ich mich richtig über die Kommentare gefreut. So macht es Spass. Ich lasse mich von den Spekulationen gerne beeinflussen.
Hatte gestern das erste Mal Gelegenheit, den Beitrag manuell zu posten. Was ich nicht unbedingt erstrebenswert finde. Doch wenn man den Abend in einem Drehbuchkurs verbringt, dann kann es später werden.
Letztes Wochenende wurde bereits die zweite Poll geschaltet. Die Beteiligung war nicht schlecht. Die Reaktionen wie erwartet sehr unterschiedlich. Die einen mögen es, wenn sie mitentscheiden können, die anderen fürchten um die Geschichte. Ist es wirklich so, dass der Autorin die Ideen ausgegangen sind? Oder hat sie etwa gar kein Konzept im Kopf und muss nun die Leserinnen befragen?
Das Wochenende hat mir eine Pause gegönnt. Nein, nicht beim Schreiben, das mache ich gerne. Eine Kommentarlesepause.
Sitzung beim Tagi. Ich möchte die UserInnen mehr einbeziehen. Die sollen mitbestimmen anstatt zu nörgeln. Voraussichtlich können wir nächste Woche mit einer Poll starten.
Möchte gerne das Sozialzentrum Albisriederhaus als Schauplatz verwenden, das ich vom Schreibdienst her kenne. Natürlich nur die Hülle, ohne Personal und Inneneinsichten. Doch der Stadt ist da etwas zu nah. Ist irgendwie verständlich, aber trotzdem schade. So von wegen Wiedererkennung. Ich gründe das fiktive Sozialzentrum Aussersihl in der Nähe vom Stauffacher.