31 März 2006

iPod

Mein iPod verträgt sich nicht mit O.s Computer und ich hab irgendwie keine Reserven mehr.

30 März 2006

Pause

Brauche eine Pause. Doch einfach so, mittendrin? Wir beschliessen, dass Gertrud wenigstens über Ostern für ein paar Tage ins Tessin fährt.

27 März 2006

Lokal

Habe drei Lokale bezüglich unserer Lesung angefragt. Drei waren begeistert, von einem hab ich bis heute nichts gehört – vom Literaturhaus. War mehr als Scherz gedacht. Schliesslich sind Krimis keine Literatur. Mein Favorit wäre das El Lokal. Nicht nur, weil sie nichts für den Raum haben möchten. Sie liegen direkt gegenüber der Kantonspolizei. Dazwischen ist nur die Sihl.

26 März 2006

Kommentare 3

Wenn nochmals jemand schreibt, dass er die Kommentare spannender findet, als meinen Krimi, schalte ich entweder die Kommentare ab oder schreibe nicht mehr weiter. Das habe ich A. gesagt. Er fand das keine gute Idee.

23 März 2006

Kommentare 2

Heute hab ich mich richtig über die Kommentare gefreut. So macht es Spass. Ich lasse mich von den Spekulationen gerne beeinflussen.

22 März 2006

Klopapier

Hatte gestern das erste Mal Gelegenheit, den Beitrag manuell zu posten. Was ich nicht unbedingt erstrebenswert finde. Doch wenn man den Abend in einem Drehbuchkurs verbringt, dann kann es später werden.
Hab heute noch bei der Kapo etwas nachrecherchiert. Es ist immer wieder interessant, was man so alles erfährt. Dass zum Beispiel manchmal die Falschen eingesperrt werden.
Auf dem nach Hause weg mache ich ein Foto vom Bernerhof, welcher der Kapo direkt gegenüber liegt. Diesmal als Hausfrau getarnt mit einem Jumbopack-Klorollen. Und es funktioniert.

21 März 2006

Umfrage

Letztes Wochenende wurde bereits die zweite Poll geschaltet. Die Beteiligung war nicht schlecht. Die Reaktionen wie erwartet sehr unterschiedlich. Die einen mögen es, wenn sie mitentscheiden können, die anderen fürchten um die Geschichte. Ist es wirklich so, dass der Autorin die Ideen ausgegangen sind? Oder hat sie etwa gar kein Konzept im Kopf und muss nun die Leserinnen befragen?
Ich wollte das Internet als Medium noch stärker nutzen. Eigentlich hatte ich die Umfragen schon von Anfang an machen wollen (à la Sfax). Doch für einen Krimi, der von der Aufdeckung eines Falls lebt, ist das nicht sehr geeignet. Beim Schreiben kommen aber immer wieder kleinere Fragen. Soll sie jetzt das machen oder genau das Gegenteil? Diese Fragen beziehen sich meist auf die Nebenhandlung, die für den Verlauf des Hauptstrangs nicht so wichtig ist. Und hier möchte ich die UserInnen entscheiden lassen.
Was ich bis jetzt gelernt habe: Man kann es nie allen Recht machen. Deshalb sollte man es auch nicht versuchen.
Mitte letzter Woche habe ich die Kommentare beim Tagi abbestellt, das heisst, ich bekomme nun nicht mehr automatisch ein E-Mail, wenn jemand einen Kommentar schreibt. Diese Holschuld hat sich bis jetzt sehr bewährt.
Plane mit Stephan Pörtner, der im Tagblatt ein Fortsetzungskrimi schreibt, eine Lesung mit Diskussion zum Thema Fortsetzungsroman. Eine Moderation haben wir bereits, nun fehlt noch der geeignete Ort.

07 März 2006

Spannung

Das Wochenende hat mir eine Pause gegönnt. Nein, nicht beim Schreiben, das mache ich gerne. Eine Kommentarlesepause.
Ich habe mit verschiedenen Leuten darüber gesprochen, ob ich auf die Kommentare auch einen Kommentar schreiben soll. Die Meinungen gingen auseinander. Manche Beiträge habe ich dann persönlich beantwortet soweit das möglich war. Ich finde es schade, dass manche LeserInnen vom Schlimmsten ausgehen. Und zum Beispiel denken, dass die Beiträge beinahe böswillig zu spät aufgeschaltet werden. Wäre doch etwas plump, damit Spannung erzeugen zu wollen. Die Aufschaltung erfolgt automatisch (ich bin kein Nachtmensch und bleibe nicht jeden Abend bis 00:03 auf), und da gibt's vielleicht mal eine Verzögerung oder einen Stau auf der Datenautobahn.
Zur Spannung: Natürlich ist es schwierig, mit jeder Folge Spannung zu erzeugen, zumal eine halbe A4-Seite sehr kurz ist. Und manchmal sind es Zwischenfolgen, in denen nicht viel passiert. Vielleicht ist der Begriff Folge etwas zu hoch gegriffen und nicht zu vergleichen mit der Folge einer Serie, Telenovela oder Soap, die meist mehrere kleine Geschichten beinhaltet.
Auch ist Nervengift kein Thriller. Er soll nicht Gift für die Nerven der Lesenden sein (auch nicht für meine), sondern es geht inhaltlich um eine Form von Nervengift.
Was mich ein wenig getroffen hat ist, dass man mir Konzeptlosigkeit vorwirft. Natürlich ist der Krimi nicht bis ins letzte Detail geplant. Ich möchte auch auf meiner Leserschaft eingehen können. Aber es ist nicht mein erster Krimi und ich weiss in etwa, was es braucht, um eine zusammenhängende Geschichte zu entwickeln.

03 März 2006

Mitbestimmung

Sitzung beim Tagi. Ich möchte die UserInnen mehr einbeziehen. Die sollen mitbestimmen anstatt zu nörgeln. Voraussichtlich können wir nächste Woche mit einer Poll starten.
Als ich das Foto für morgen machen will, werde ich von einem Polizisten angesprochen. Natürlich in Polizistenmanier. Wofür ich das Foto denn brauche. Ich sage ihm, dass ich einen Online-Krimi schreibe. Er ist begeistert und erzählt von den Abgrenzungsproblemen zwischen Stapo und Kapo.

02 März 2006

Sozialzentrum

Möchte gerne das Sozialzentrum Albisriederhaus als Schauplatz verwenden, das ich vom Schreibdienst her kenne. Natürlich nur die Hülle, ohne Personal und Inneneinsichten. Doch der Stadt ist da etwas zu nah. Ist irgendwie verständlich, aber trotzdem schade. So von wegen Wiedererkennung. Ich gründe das fiktive Sozialzentrum Aussersihl in der Nähe vom Stauffacher.

Die Kommentare beginnen mich zu ärgern. Vor allem die Nörgelei, dass es nicht vorwärts geht. Ist ja schön, dass die Leute ungeduldig sind. Aber in einem Buch wären wir jetzt auf Seite 14. Und beim "Verrat", der ja überall als so hoch spannend gelobt wurde, hat man grad mal die Leiche entdeckt.